Haus der Freundschaft 
Hl. Philippus und Jakobus
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SPERANZA LAVORO NAPOLI

Die Gemeinschaft Sant’Egidio steht der Welt der Not sehr nahe, 

unendliche Bandbreite von Situationen des Leidens

 

Das PROJEKT HOFFNUNG ARBEIT will das in unserer Stadt allzu sehr gepriesene Konzept der „KUNST, SICH DURCHZUSCHLAGEN“ umkehren, das der  „KUNST DER RESIGNATION“ gleichkommt.

 

Viel zu oft nutzen Arbeitgeber in unserer Stadt, und nicht nur hier, den Zustand der Not, die Verzweiflung, aus, die Zehntausende Menschen umklammert.

 

So ist Schwarzarbeit, die Barbarei der Schwarzarbeit, zum System und zur einzigen Überlebensmöglichkeit geworden.

 

Neben der Tatsache, dass es rechtswidrig ist, ist der Mangel an Arbeitskultur eine Bremse für die harmonische und friedliche Entwicklung der Gesellschaft.

 

HOFFNUNG ARBEIT bedeutet: AUF ARBEIT HOFFEN.

 

ARBEIT als tragende und antreibende Struktur für den ausgewogenen Fortschritt der Gesellschaft.

 

Arbeit ist nicht bloß ein Leistungsaustausch, oft willkürlich gehandhabt, außerhalb der Regeln!

 

Leider stellen wir noch heute einen großen „grauen“ Bereich fest, der im Schutz der eigenen vier Wände toleriert und rechtfertigt, was er öffentlich verurteilt.

 

Mit großer Traurigkeit stellen wir einen verbreiteten Rassismus fest, der gekonnt geleugnet wird: DAS HANDWERK DER HEUCHLER.

 

Der Frieden, den jeder von uns wünscht und bekennt, wird im Respekt vor den Bedürfnissen und Erwartungen der anderen aufgebaut.
 

WOHLSTAND IST DAS ERGEBNIS DER ARBEIT ALLER und jeder „muss seinen Stein setzen können.“

 

Es gibt eine Ressource, eine Energie, die viel stärker ist als die Kraft der Verzweiflung. Es ist der Wunsch, wieder aufzutauchen, einen eigenen Weg zu finden, um mit Würde das eigene Haus zu bauen, im Zentrum des gemeinsamen Hauses.

 

Arbeitsbeziehungen, die nur auf einer wirtschaftlichen Vereinbarung beruhen, dauern so lange, bis man eine bessere Vereinbarung findet. Übergänge, die keine Spuren hinterlassen.

 

Das Projekt Hoffnung Arbeit beginnt bei den Letzten, bei denen, die  einen sehr starken  Wunsch haben, wieder zu leben.

 

Bei Männern und Frauen am Rand, ausgeschlossen vom sozialen Leben, bei jungen Migranten, geängstigt vom Ablauf der Aufenthaltserlaubnis, bei unseren jungen Menschen ohne Plan,  ohne Ziel.

 

Wer leidet, trägt eine enorme Kraft in sich, ein Licht, das explodieren will.

 

Unser Ziel ist es, das Zwangshemd der Resignation auszuziehen, die geknickten Flügel zu überraschen und einen  neuen Flug anzubieten.

 

Es ist keine Utopie, keine Demagogie, keine Illusion… es ist Realität!

 

Peppe Messina